Sir Lankan Sunset

Sir Lankan Sunset
Bild: stepin.de

Freitag, 16. Januar 2015

Feeling like Bear Grylls

Trommeln begleiteten uns am Mittwoch auf unserer Wanderung in den Dschungel um Kandy, die im Gebiet hinter dem Zahntempel startete. Noch bevor wir richtig loswandern konnten, sahen wir bereits die ersten wilden Tiere: Affen. Nach einiger Zeit erreichten wir einen wunderschönen Aussichtsplatz, von dem aus man über ganz Kandy sehen konnte.
Hier trafen wir einen niedlichen wilden Hund, der uns ein Stück der Wanderung begleitete. Zunächst gingen wir noch auf befestigten Wegen, kurz darauf wechselten wir aber auf unbefestigte Pfade, die direkt durch den Dschungel führten. Wir wanderten bis zu einem Aussichtsplatz für Jäger, wo wir von einer großen Affenherde begrüßt wurden. Die ca. 30 Affen, darunter auch viele Babyäffchen, ließen uns bei ihrem Mittagessen zusehen. Es war einfach ein super Erlebnis die Kleinen dabei beobachten zu dürfen, vor allem weil wir bis auf wenige Meter an sie heran gehen konnten.




Weiter ging's auf unserer Dschungeltour. Der nächste Stopp war die Behausung eines Mönchs, der seit über 11 Jahren im Dschungel lebt und sich durch Essensspenden der Wanderer ernährt.


Nachdem wir uns mit Hand und Fuß für kurze Zeit mit ihm verständigt hatten, gingen wir immer tiefer in den Dschungel. Hier gab es nicht mehr annäherungsweise etwas, das an einen Weg erinnert hätte und wir hatten das Gefühl, dass unser Null-Bock-Guide ebenfalls keine Ahnung hatte, wo wir eigentlich waren. Fast wie Tarzan schlängelten wir uns den Berg runter von Liane zu Liane.

Schließlich kamen wir doch wieder in der Zivilisation an, wo wir uns durch einen Maschendrahtzaun quetschen mussten. Dort endete also unsere Bear-Grylls-Tour und wir gingen total dreckig in ein Restaurant in der Stadt um unseren Hunger zu stillen, da wir leider (außer die Affen, Rehe, den Hund und einige Vögel) keine anderen wilden Tiere gesehen haben, die wir hätten erlegen können. :D Danach schafften wir eine wahre Meisterleistung: Zu 4. im Tuk-Tuk auf einer über 30 minütigen Fahrt.:D


Abends führte uns eine Mitbewohnerin noch in eine einheimische Bar, der wir den Umsatz ihres Lebens bescherten, als wir durstig und mit 20 Mann dort aufkreuzten.

Dienstag, 13. Januar 2015

Der anstrengenste Tag bisher: die Tempelwanderung

Am zweiten Tag der Trekking-Woche schwitzten wir uns von Tempel zu Tempel beim „Three loop temple walk“, bei dem es drei alte Tempel zu besuchen galt. Wir begannen unseren Trip mit dem öffentlichen Bus, der wie immer brechend voll war. Aus dem Bus heraus bot sich uns ein sehr kurioser Ausblick, weil wir eine Kuh in einem Tuk-Tuk vorbeirasen sahen ( natürlich samt Besitzer). Der erste Tempel den wir besuchten war ein sehr alter Steintempel, der, wie die beiden anderen auch, aus einem buddhistischen sowie hinduistischen Teil bestand.

Der Tempel war wirklich sehenswert und detailreich verziert, wie zum Beispiel die Säulen am Eingang, die auf der einen Seite der Lehrer und auf der anderen seine Schüler verziert hatten. Nach dieser Besichtigung machten wir uns auf dem Weg zum nächsten Tempel, von dem es hieß er sei gemütliche 2 km entfernt. 

Allerdings gilt: 2km in Deutschland sind nicht 2km in Sri Lanka. Der Weg war letztendlich doppelt so lang, was eigentlich auch nicht schlimm gewesen wäre, hätte man nicht pausenlos durch die sengende Sonne stapfen müssen. Total erschöpft standen wir dann also vor dem 2. Tempel der sich auf einem großen Berg befand, den man durch eine steile Steintreppe erklimmen musste.


Die Qualen des Aufstiegs wurden oben allerdings durch den grandiosen Ausblick entschädigt. Nachdem wir durch diesen Tempel eine wenig aufschlussreiche Führung von unseren „Null-Bock-Tour-Guide“ bekommen hatten, der sich irgendwie selber nicht auskannte, packten wir unsere Lunchpakete aus und genossen unser Mittagessen vor der atemberaubenden Landschaft.



Ein paar abgemagerte Straßenhunde leisteten uns Gesellschaft, die dann in den Genuss der Würstchen von unseren Hot-Dogs kamen, da ich ihrem flehenden Blick einfach nicht widerstehen konnte. Nach unserem Lunch ging die schweißtreibende Wanderung weiter, auf der wir einen Scheinriesen sahen. Der Mann wirkte von Weitem total riesig, aber als er auf uns zukam schrumpfte er auf unsere Größe zusammen, was uns wirklich erstaunte. :D Wir erreichten nach einer gefühlten Ewigkeit und kurz vorm Dehydrieren den letzten Tempel, der aus Holz bestand und mit detailreichen Schnitzereien versehen war.



Da wir durch die Hitze nicht mehr wirklich aufnahmefähig waren, fiel die Führung sehr kurz aus und wir machten uns schnell auf den Weg zurück nach Kandy. Als wir abends endlich im Haus ankamen, sichteten wir das Ausmaß der sengenden Sonne: Sonnenbrandalarm, aber wie!
 
Also nutzten wir den Abend, um uns um unsere verbrannte Haut zu kümmern und gechillt in unseren Betten Musik zu hören.

Into the Wild.

Unser erster Trekkingtag startete mit der Morgendämmerung. Wir fuhren mit unserem „Green-Lion-Mobil“ drei Stunden lang zum „Tribal Village“, in dem die Leute noch leben wie vor 200 Jahren. Obwohl wir eigentlich alle total müde waren, konnten wir im Auto keine Minute schlafen, weil die Landschaft, an der wir vorbei fuhren einfach atemberaubend war: Wasserfälle, Reis- und Teefelder, Berge, Täler und wunderschöne Seen. Angekommen im Tribal Village, erwartete uns zunächst die Einschulung der neuen Vorschulkinder in der örtlichen Vorschule die unser Projektkoordinator betreut und deswegen dazu eingeladen worden war. Als wir zur Tür hereinkamen, nahmen uns die Kleinen bei der Hand, schenkten uns Blumen und führten uns zu unseren Plätzen. Obwohl das natürlich reizend von den Kindern war, war mir trotzdem etwas unangenehm Zumute, weil es ja eigentlich ihr großer Tag war und ich ihnen als „Weiße Attraktion“ nicht die Show stehlen wollte.
Nach den Einschulungsritualen und den Reden vom Schulleiter und Stammesführer durften wir den Kindern ihre Schulsachen überreichen und wurden anschließend dazu eingeladen, dem reichhaltigen Einschulungsessen beizuwohnen, bei dem wir den Stammesführer (der nach dem Präsidenten der wichtigste Mann in Sri Lanka ist) kennenlernten.

Wir aßen Kokoskuchen, frittierte Früchte, Reis mit Chilipaste und tranken Tee aus Kokosnussschalen.


Nach dem Essen gab es ganz traditionell Blätter und kleine Knospen, die man zusammen kauen musste, was Mary natürlich sofort mit dem Stammesführer ausprobierte und davon ein bisschen „verwirrt im Kopf“ wurde. :D Weiter ging's zu den Wohnhäusern der Stammesmitglieder und ihres Führers, die normalerweise Besuchern verwehrt bleiben. Wir unterhielten uns mit ein paar Leuten und erfuhren wie sie leben.



Danach besuchten wir das Grab des Ur-Stammesvaters ( der Dank dem reichhaltigen Verzehr von Süßkartoffeln über 100 Jahre alt geworden war), das sich weit außerhalb des Dorfes befindet, wo auch öfter mal wilde Elefanten den Weg kreuzen.

Wir sahen allerdings nur Kühe. :D Mit diesen neu gewonnenen, einzigartigen Eindrücken stiegen wir ins Auto und machten uns auf den Rückweg, auf dem wir zwischendurch noch bei einem Felsentempel stoppten und uns dort die Mediations- und Betplätze anschauten. Die Mönche in diesem Tempel beten zu dem Skelett eines ehemaligen Mönchs.


Sie glauben daran, dass wenn man stirbt nichts übrig bleibt als der menschliche Körper und der Geist und dass man sich deswegen nicht auf Statussymbole fokussieren soll und stattdessen allen negativen Balast von seiner Seele abwerfen sollte. Der Tempel war dermaßen ruhig und idyllisch durch die verschiedenen in den Fels gebauten Räume, dass man dort noch viel länger hätte verweilen können. Nach einiger Zeit mussten wir allerdings wieder aufbrechen und uns auf den langen Heimweg machen. Im Auto erwartete uns das komplette Kontrastprogramm zum Tempel, da unser Fahrer ziemlich auf Partymusik steht und wir deswegen im Partymobil durch das Hochland cruisten. In einer kleinen Raststätte auf einer Bergkuppe machten wir zwischendurch Rast und aßen Kokospfannkuchen mit Gemüsecurry und tranken dazu schwarze Tee mit Milch und Zucker (der bis jetzt Beste, den ich hier getrunken habe). Im Volunteerhaus angekommen ruhten wir uns kurz von dem eindrucksvollen Tag aus und fuhren danach in die Rooftop-Bar „Bamboo Garden“ um uns von unserer Zimmergenossin Tess zu verabschieden, die nun auf eigene Faust weiter durch Sri Lanka reist.
Die Bar ist echt schön, man kann über ganz Kandy schauen und die Getränke sind wirklich günstig!

Sonntag, 11. Januar 2015

Über den Dächern von Kandy

Er überragt alle Gebäude in Kandy und schaut von seinem Platz auf dem Hügel wachend auf die Stadt herab. Gemeint ist die riesige schneeweiße Buddhastatue „Bahariva Kanda“, die schon die ganze Woche lang unsere Neugier geweckt hat.

Heute machten wir uns dann endlich auf den Weg um die fast 30 Meter hohe Statue zu besichtigen. Wir starteten zum ersten Mal mit dem Bus von unserem Haus ( vorher hatten wir uns noch nicht alleine getraut, weil die Busse hier sooooo verwirrend sind) und landeten einige Minuten später für günstige 40 Rupien vor dem Zahntempel in Kandy. Wegen der hiesigen Hitze gönnten wir uns erstmal einen Fruchtsalat mit Eis in der Einkaufspassage, von wo aus es dann zu Fuß weiter ging.
Fruchtsalat mit Eis,Datteln,Erdnüssen und leckerem Sirup

Zur Statue führt ein idyllischer Weg aus der Stadt hinaus zum Berg hinauf, von welchem wir einen wunderbaren Ausblick auf den Milchsee, den Zahntempel und das Stadion in Kandy hatten.


Oben angekommen waren wir erstmal geflasht von der Größe und Schönheit des Tempels, den man fast ganz besteigen kann.

Nachdem wir eine wunderschöne Zeit an diesem Ort verbracht hatten, wanderten wir zurück nach Kandy, wo heute der neue Präsident mit einer Parade zelebriert wurde. Die Stimmung war ausgelassen und erinnerte an die Atmosphäre in Deutschland nach der gewonnenen Fußballweltmeisterschaft.

Heute aßen wir in einem etwas teureren Lokal zu Mittag, das allerdings geschmacklich nicht mit dem Midland Deli mithalten konnte. Nach diesem sehr schönen, interessanten, aber auch anstrengenden Tag fuhren wir mit dem nettesten Tuk-Tuk Fahrer der Welt, der sogar ein bisschen deutsch verstand, zu unserem Haus zurück.

Sightseeing, Sonne, Saris, Seele baumeln lassen – Das war unser Samstag!

Früh am (schon sehr warmen) Samstagmorgen starteten ein paar Mädels aus unserer Volunteer-Gruppe in Richtung Teefabrik. Wir hatten eigentlich alle eine typisch sri lankische Teeplantage erwartet und waren ziemlich überrascht, als wir an der unscheinbaren Fabrik ankamen. Im Inneren erwartete uns allerdings eine sehr interessante Führung, in der uns step-by-step die Herstellung der verschiedenen Teesorten erklärt wurde. Die Teeblätter werden geerntet und sortiert, dann gepresst und getrocknet bis sie schließlich verpackt werden und als kleines Päckchen im heißen Wasser landen. Im Anschluss an die Führung hieß es schließlich „It's Tea-Time!“ und alle Mädchen gingen ins Cafè um dort von dem leckeren grünen Tee zu kosten.

Zum dem leckeren Heißgetränk isst man kleine Krümel die den Tee versüßen sollen und aus Honig und Baumsaft bestehen. Der Geschmack des Cylon-Tees war wirklich super und die Fabrik hatte außer dem typischen grünen und schwarzen Tee auch noch viele andere ausgefallene Variationen auf Lager.

Von Ingwer, über Sour Sop, bis hin zu Mango Geschmack war alles vertreten, sodass wir dort erstmal kräftig Mitbringsel für die Daheimgebliebenen besorgten. Kurz darauf schwitzten wir uns im ultra vollen Bus auch schon wieder in Richtung Kandy, wo wir den kleinsten hinduistischen Tempel der Stadt besuchten. 
Dort bekamen wir die Unterschiede der buddhistischen und hinduistischen Betrituale erklärt und durften von gesegneten Früchten naschen. Da dieser kleine Snack den Magen leider nicht lange füllen konnte, fuhren wir kurz zu unserem Haus zurück um unser Mittagessen einzunehmen. Bis obenhin vollgegessen fuhren wir kurze Zeit später weiter ins Hochland rund um Kandy, wo eine Rückenmassage für weitere Entspannung und Erholung sorgte. Nach den wohltuendsten 20 Minuten die ich bis jetzt in Sri Lanka hatte, bekamen wir den Rest des Tages frei und wir beschlossen den Abend in Kandy zu verbringen. Zunächst gingen wir in ein Cafè und Mary und ich gönnten uns ein sehr leckeres Stück Schokokuchen für 400 Rupien. Später bummelten wir durch die verwinkelten Gassen der Stadt, bis wir einen der vielen Sari Läden entdeckten, und uns jeder in einen der ausgestellten Saris verliebten. Wibke kaufte sich einen bunten Sari in braun, rot und beige Tönen, Mary gönnte sich einen Sari in hellgrün und ich ergatterte einen wunderschönen Sari in petrol. Wir konnten es kaum erwarten unseren Mitbewohnerinnen Steffi und Theresa unseren Sari vorzuführen und fuhren deswegen schnell nach Hause. Allerdings wurde unsere Freunde schnell gebremst, da sie uns erzählten, dass es in einem anderen Teil der Stadt Saris geben würde, die viel günstiger als unsere gewesen wären. Also Augen auf beim Sari-Kauf! Nichts desto trotz bin ich super stolz auf meinen ersten Sari, auch wenn ich die Binde-Technik noch nicht richtig beherrsche.
Mein allererster Sari!
Wir werden in den nächsten Tagen unsere Betreuerin Nelusha fragen, ob sie mit uns einen How-to-wear-a-Sari-Workshop machen kann, denn die ersten Anziehversuche waren eher suboptimal. :D





Freitag, 9. Januar 2015

Ein noch entspannterer Tag am Pool

Auch heute war chillen angesagt! Da unser Programm erneut wegen der Wahlen ausfiel, kamen einige von uns auf die Idee, für kleines Geld den Pool in einem benachbarten Hotel zu nutzen.

Eine super Idee wie sich später herausstellte, denn das „Mahaweli Reach Hotel“, was direkt am Mahaweli Fluss liegt, ist wirklich erste Sahne.

Für umgerechnet 3 Euro konnten wir den ganzen Tag am Pool entspannen und das Essen und Trinken was man dort erwerben konnte war einfach delicious. Wegen Wibkes obercooler Unterwasser-Kamera verbrachten wir die meiste Zeit im Pool, wo wir wie irre Fotos und Videos voneinander machten. Auf Grund dessen hatte später auch jeder seinen ersten richtigen Sonnenbrand,juhu! Als wir gegen Abend zurück zu unserem Haus gingen, folgte das nächste Highlight des sonnigen Tages: Wir sahen zum ersten Mal Affen.


Sie sprangen über die Dächer und futterten sich von Haus zu Haus durch. Weil auch wir schon wieder Hunger hatten, pilgerten wir in den nächsten Supermarkt und deckten uns mit Keksen, Früchten und Co. ein. ( Die Kekse hier sind göttlich, ich bin im Orangenkeks-Himmel!).
Zuhause schauten wir uns amüsiert die teilweise sehr missglückten Unterwasserbilder an und fragten uns wie man so unfotogen sein kann. :D Hier ein nicht ganz so schlimmes Beispiel des Nachmittags.

Tess, eine meiner Zimmer-Mitbewohnerinnen, hatte „Fat Penguin“ ein super lustiges Spiel ( das an Wahrheit oder Pflicht erinnert) mit, das wir den ganzen Abend über spielten und somit viele kuriose und pikante Details über die anderen Volunteers herausfanden.:D So jetzt wirds aber Zeit ins Bett zu gehen, gute Nacht!

Ein entspannter Tag in Kandy

Wegen den aktuellen Präsidentschaftswahlen in Sri Lanka hatten wir am Donnerstag frei. Marie, Wibke und ich nutzten unsere Freizeit um erstmal richtig schön auszuschlafen. Gut erholt stärkten wir uns danach, wie immer, auf unserer idyllischen Terrasse. Ananas, Papaya, Banane, Melone, Toast – So sieht ein gesundes und leckeres Frühstück in Sri Lanka aus!
Weil wir in den letzten Tagen bereits so viel erlebt hatten, dass einen die Eindrücke schon fast erschlagen, beschlossen wir den Tag ganz entspannt bei einer Shopping-Tour in Kandy zu verbringen. Gesagt, getan: Auf gings mit dem Tuk-Tuk in Richtung City.
In Kandy angekommen, erledigten wir zunächst typische Touri- Einkäufe und besorgten uns Postkarten und ein paar andere Souvenirs. Danach wanderten wir noch einmal halb um den Kandy Lake auf der Suche nach Elepants ( Hosen mit Elefantenaufdruck), auf welchem heute zum ersten Mal die Fontäne in Betrieb war. 
Auch an dem leckeren Smoothie-Stand konnten wieder nicht kauflos vorbei gehen und deswegen landete schon bald ein frisch-fruchtig gekühlter Smoothie in unseren Bäuchen. Da wir allerdings in Sri Lanka zu kleinen „Raupe-Nimmersatts“ mutiert sind, bekamen wir schnell wieder Hunger und beschlossen ins „Midland Deli“ zu gehen. ( Übringens ein super Tipp für den kleinen Geldbeutel, denn hier bekommt man ein reichhaltiges Essen + Getränk für umgerechnet weniger als 2 Euro! ) 
Asia-Chicken-Nudeln und Maccaroni mit Käse
Da wir einen Platz auf dem Balkon ergattert hatten, der zur Straße hinaus zeigte, verbrachten wir noch einige Zeit damit, das rege Treiben der Autos und Busse zu beobachten. Die Zeit verging und ehe wir uns versahen mussten wir auch schon wieder ins Volunteerhaus zurückkehren, da wirwegen den Wahlen, nach vier Uhr eine Ausgangssperre bekommen hatten, weil es sonst möglicherweise gefährlich gewesen wäre sich während eventueller Proteste draußen aufzuhalten. Nichts desto trotz hatten wir auch am Abend sehr viel Spaß, da wir alle zusammen einen Mädels-Dvd-Abend machten. 
Der Film „ The Best Exotic Merigold Hotel“, der ohnehin sehr unterhaltsam ist, wurde uns durch Wibkes Tonnen an deutschen Süßigkeiten noch zusätzlich versüßt.